SmartRelais (G2): SREL.G2, SREL.W.G2, SREL2.G2 - LSM 3.5 SP3 Business + Prof.
Diese Registerkarte ist in zwei Seiten aufgeteilt:
- Die linke Seite zeigt den Soll-Zustand der Schließung - also der in der LSM Software konfigurierte und gewollte Zustand.
- Auf der rechten Seite wird der Ist-Zustand der Schließung angezeigt - also der Zustand, der zuletzt programmiert wurde.

Folgende Merkmale können je nach Schließungstyp aktiviert werden:
- Pulslänge
- Hier geben Sie den Wert für die Impulsdauer des Schaltimpulses in Sekunden an. Der Wert kann 0,1 bis 25,5 Sekunden betragen. Wenn sie zum Beispiel 3 Sekunden eintragen, dann wird ein Türöffner für 3 Sekunden frei geschaltet, bevor er wieder sperrt.
- Zugangskontrolle
- ZK und ADV möglich. Die jeweils letzten Transponderbetätigungen werden mit Datum und Uhrzeit gespeichert.
- Zeitzonensteuerung
- Nur bei ZK und ADV möglich. Ein Zeitzonenplan kann geladen werden und die Transponder werden dann entsprechend ihrer Zeitzonengruppe zugelassen bzw. gesperrt.
- Unberechtigte Zutrittsversuche protokollieren
- Nur für ZK und ADV: Normalerweise werden nur berechtigte Transponderbetätigungen protokolliert. Wenn gewünscht wird, auch den Versuch der Türöffnung mit einem unberechtigten Transponder zu erfassen, muss diese Option gewählt werden.
- Gateway
- Das SmartRelais kann als Gateway genutzt werden.
- FlipFlop
- Der Impulsmodus (Default Einstellung) wird abgeschaltet, die Impulsdauer spielt keine Rolle mehr. Das SmartRelais wechselt bei eingeschaltetem FlipFlop-Modus seinen Zustand bei jeder Transponderbetätigung von AN nach AUS oder umgekehrt. Dieser Modus empfiehlt sich zum Schalten von Licht oder Maschinen etc.
- Bei einer solchen Installation ist gegebenenfalls darauf zu achten, dass die Netzteile und Türöffner für Dauerstrombetrieb geeignet sind.
- Interne Antenne immer an
- Auch wenn eine externe Antenne angeschlossen, wird trotzdem die interne Antenne parallel weiter benutzt.
- Nahbereichsmodus (nur bei interner Antenne)
- Der Nahbereichsmodus wird aktiviert.
- Zeitumschaltung
- Nur für ZK und ADV. Wenn die Zeitumschaltung aktiviert wird, muss ein Zeitzonenplan geladen werden, der eine generelle Freischaltung des SmartRelais während der markierten Zeiten (in Gruppe 5) ermöglicht. Also kann eine Tür tagsüber frei begehbar sein und nachts nur über Transponder geöffnet werden.
- Bei einer solchen Installation ist darauf zu achten, dass die Netzteile und Türöffner für Dauerstrombetrieb geeignet sind
- Ausnahmen im Zeitzonenmanagement zulassen
- Wenn diese Checkbox aktiviert ist, dann sind Ausnahmen im Zeitzonenmanagement zulässig.
- Karteninterface
- Diese Option ist standardmäßig für alle G2 SmartRelais aktiviert. Die LSM legt zuerst einen Datensatz für eine aktive Schließung an und prüft bei der Programmierung, ob die Schließung ein Karteninterface hat. Wenn kein Karteninterface erkannt wird, dann wird die Checkbox von der LSM automatisch deaktiviert. Sie müssen seit der LSM 3.3 nicht mehr angeben, ob sie ein aktives oder ein hybrides SmartRelais G2 haben.
HINWEIS
Wenn Sie die Einstellung Karteninterface manuell verändern, funktioniert die automatische Erkennung nicht mehr und Warnmeldungen werden ausgegeben.

Über die Schalfläche "Erweiterte Konfiguration" können einige Einstellungen präzisiert werden:
- Schnittstelle
- Für den Betrieb als Serielle Schnittstelle können Sie hier die Art des Kartenlesers einstellen, den das SmartRelais simulieren soll.
- Als Optionen stehen zur Verfügung:
- Wiegand 33 bit
- Wiegand 26 bit
- Primion
- Siemens
- Kaba Benzing
- Gantner Legic
- Isgus
- Externer Piepser / Externe LED
- Nur bei SREL.ADV: Hier wird angegeben, welche externe Baugruppe angeschlossen ist. Das SmartRelais erzeugt im FlipFlop-Mode bei einer externen LED ein Dauersignal im geschalteten Zustand, während bei einem angeschlossenen Piepser nur jeder Zustandswechsel kurz mit einem Tonsignal quittiert wird.
- Ausgänge invertieren
- Über diese Einstellungen können Sie den Relaisausgang invertieren.