Schließfächer - SmartRelais 3 System
Schließfachanlagen werden von verschiedenen Benutzern genutzt. Nur berechtigte Personen sollen die für sie bestimmten Schließfächer öffnen können. Schließfachanlagen sind nicht immer in wettergeschützten Bereichen installiert. Lieferanten, Zusteller und ein ausgewählter Personenkreis soll in der Lage sein, Zugang zu allen Schließfächern zu haben. Möglicherweise sollen auch einzelne Personen mehrere Schließfächer öffnen können.
Die bereits vorhandenen Anschlüsse zum Öffnen der Schließanlage können mit den SmartOutput-Modulen geschalten werden - unabhängig davon, ob es sich um Gleich- oder Wechselstrom handelt. Dazu werden die SmartOutput-Module parallel verbunden. An jedem SmartOutput-Modul kann die Adresse individuell eingestellt werden. Auf diese Weise können bis zu fünfzehn SmartOutput-Module mit je acht Ausgängen an das System angeschlossen werden (Ausnahme: Das letzte Modul unterstützt nur vier Relais). Sobald der Controller einen Öffnungsbefehl an das entsprechende Relais sendet, wird das Schließfach geöffnet.
In der LSM können Identifikationsmedien an einzelnen Relais und damit einzelnen Schließfächern berechtigt werden. Es ist aber auch möglich, die Identifikationsmedien zu gruppieren (zum Beispiel eine Abteilung) und diese Gruppe an einem einzigen Relais zu berechtigen (zum Beispiel ein Abteilungsschließfach). Durch die Prüfung des Identifikationsmediums bleibt dennoch nachvollziehbar, welches Identifikationsmedium aus der Gruppe das Relais geschaltet (und zum Beispiel Dokumente entnommen hat). Wenn einzelne Personen mehrere Schließfächer öffnen können sollen, können die Relais gruppiert werden (zum Beispiel unterschiedliche Vertraulichkeitsstufen. Je nach Vertraulichkeitsstufe wird der Kreis der berechtigten Personen kleiner).
Für die Montage des Lesers gibt es zwei Möglichkeiten:
- Der Leser wird in einem vorhandenen Gehäuse installiert (zum Beispiel dem einer Gegensprechanlage). Diese Variante integriert sich optisch unsichtbar und bietet sehr guten Schutz vor Witterung, Vandalismus und Sabotage.
- Der Leser wird auf der Wand installiert. Diese Variante ist nach außen sichtbar und erleichtert dem Benutzer, sein Identifikationsmedium zu positionieren. Im Gegensatz zur Montage innerhalb eines Gehäuses ist die Lesereichweite verbessert. Wenn der Leser im Freien installiert wird, dann kann mit dem Schutzgehäuse (SREL2.COVER1) ein Schutz vor Witterung, Vandalismus und Sabotage sichergestellt werden.
Für Notfälle kann ein Master-Identifikationsmedium angelegt werden. Mit diesem können mehrere oder alle Fächer gleichzeitig geöffnet werden.
Die Stromversorgung des Controllers kann entweder über ein externes Netzteil oder über die Netzwerkleitung erfolgen. Der Leser kann durch den Controller mit Strom versorgt werden. Sollte der Spannungsabfall zu groß sein, kann der Leser auch durch ein externes Netzteil versorgt werden (siehe Externe Stromversorgung).
Zur Verkabelung siehe Anschluss eines oder mehrerer Leser und Anschluss eines oder mehrerer SmartOutput-Module.