SmartRelais (G1): SREL, SREL.ADV, SREL.W - LSM 3.5 SP3 Basic

Diese Registerkarte ist in zwei Seiten aufgeteilt:

  • Die linke Seite zeigt den Soll-Zustand der Schließung - also der in der LSM Software konfigurierte und gewollte Zustand.
  • Auf der rechten Seite wird der Ist-Zustand der Schließung angezeigt - also der Zustand, der zuletzt programmiert wurde.

Folgende Merkmale können je nach Schließungstyp aktiviert werden:

Zugangskontrolle

Nur bei Schließungen mit .ZK möglich. Die jeweils letzten 1.024 Transponderbetätigungen werden mit Datum und Uhrzeit gespeichert.

Zeitzonensteuerung

Ein Zeitzonenplan kann geladen werden und die Transponder werden dann entsprechend ihrer Zeitzonengruppe zugelassen bzw. gesperrt.

Overlay

Ersatztransponder können ihre Ursprungstransponder überschreiben. Nach der erstmaligen Betätigung mit einem Ersatztransponder, ist der Ursprungstransponder gesperrt.

Flip Flop

Der Impulsmodus (Default Einstellung) wird abgeschaltet, die Impulsdauer spielt keine Rolle mehr. Das SmartRelais wechselt bei eingeschaltetem FlipFlop-Modus seinen Zustand bei jeder Transponderbetätigung von AN nach AUS oder umgekehrt. Dieser Modus empfiehlt sich zum Schalten von Licht oder Maschinen etc.

Bei einer solchen Installation ist gegebenenfalls darauf zu achten, dass die Netzteile und Türöffner für Dauerstrombetrieb geeignet sind.

Repeater

Das SmartRelais empfängt ein Transpondersignal und sendet dieses verstärkt weiter. In dieser Funktion kann das SmartRelais verwendet werden, um größere Funkstrecken zu überbrücken. Die Entfernung zu einem anderen SmartRelais kann bis zu 2 m betragen.

Zeitumschaltung

Unterstützt bei:

  • SREL.ADV (G1)
  • SREL2.G2 mit .ZK ab Firmware 3.x und höher
  • Schließzylinder 3061 mit .ZK ab Firmware 2.4 und höher
  • Vorhangschloss
  • Digital Cylinder AX
  • Padlock AX
  • SmartHandle AX

Wenn die Zeitumschaltung aktiviert wird, muss ein Zeitzonenplan geladen werden, der eine generelle Freischaltung des SmartRelais während der markierten Zeiten (in Gruppe 5) ermöglicht. Also kann eine Tür tagsüber frei begehbar sein und nachts nur über Transponder geöffnet werden.

Bei einer solchen Installation ist darauf zu achten, dass die Netzteile und Türöffner für Dauerstrombetrieb geeignet sind

OMRON

Nur für SREL.ADV. Viele Zutrittskontroll- und Zeiterfassungssysteme besitzen serielle Schnittstellen zum Anschluss von Kartenlesern. Über diese Schnittstellen ist auch der Anschluss eines SmartRelais möglich. Damit können Sie den SimonsVoss Transponder auch in Fremdsystemen benutzen.

Möchten Sie, dass das SmartRelais die Transponderdaten zu einem Fremdsystem überträgt, und bei Freischaltung durch das Fremdsystem vom SmartRelais ein Fernöffnungsbefehl zu einem Zylinder gesendet wird, dann wählen sie diese Option sowohl am SmartRelais als auch am Zylinder.

Der Typ des externen Systems ist unter Schnittstelle einzustellen. Klicken Sie hierfür auf die Schaltfläche Erweiterte Konfiguration.

Über die Schalfläche Erweiterte Konfiguration können einige Einstellungen präzisiert werden:

Pulslänge

Hier geben Sie den Wert für die Impulsdauer des Schaltimpulses in Sekunden an. Der Wert kann 0,1 bis 25,5 Sekunden betragen. Wenn sie zum Beispiel 3 Sekunden eintragen, dann wird ein Türöffner für 3 Sekunden frei geschaltet, bevor er wieder sperrt.

Begrenzte Reichweite

Bei Auswahl dieser Option wird die Lesereichweite Transponder zu SmartRelais von ca. 1,5 m auf ca. 0,4 m begrenzt. Diese Option kann z.B. benutzt werden, wenn sich mehrere SmartRelais in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, und einzelne Transponder an mehreren SmartRelais berechtigt sind.

Unberechtigte Zutrittsversuche protokollieren

Nur für SREL.ZK und SREL.ADV: Normalerweise werden nur berechtigte Transponderbetätigungen protokolliert. Wenn gewünscht wird, auch den Versuch der Türöffnung mit einem unberechtigten Transponder zu erfassen, muss diese Option gewählt werden.

Anzahl Erweiterungsmodule

Hier geben Sie die Anzahl der an das SmartRelais angeschlossenen externen Module an. Diese Module werden an die Klemmen RS-485 C OM, RS-485 A und RS-485 B angeschlossen.

Schnittstelle

Nur bei SREL.ADV: Für den Betrieb als Serielle Schnittstelle können Sie hier die Art des Kartenlesers einstellen, den das SmartRelais simulieren soll.

Als Optionen stehen zur Verfügung:

  • Wiegand 33 bit
  • Wiegand 26 bit
  • Primion
  • Siemens
  • Kaba Benzing
  • Gantner Legic
  • Isgus

Keine akustischen Programmierquittungen

Nur bei SREL.ADV: Wenn gewünscht wird, dass bei einer Programmierung des SmartRelais keine Programmierquittungen über einen angeschlossenen Buzzer/Piepser gegeben werden sollen, dann ist dieses Feld anzukreuzen.

Externe LED/Externer Piepser

Nur bei SREL.ADV: Hier wird angegeben, welche externe Baugruppe angeschlossen ist. Das SmartRelais erzeugt im FlipFlop-Mode bei einer externen LED ein Dauersignal im geschalteten Zustand, während bei einem angeschlossenen Piepser nur jeder Zustandswechsel kurz mit einem Tonsignal quittiert wird.

Autodetektion/Beide aktiv

Nur bei SREL.ADV

  • Autodetektion
  • Ist eine externe Antenne angeschlossen, wird nur diese benutzt. Das SmartRelais schaltet dann die interne Antenne aus. Wenn keine externe Antenne angeschlossen ist (Standardfall), dann arbeitet das SmartRelais mit der internen Antenne.
  • Beide aktiv
  • Das SmartRelais kann Buchungen von Transpondern an beiden Antennen bewerten.