Einsatz in Fluchttüren - Schließzylinder (Z4) DoorMonitoring
Einsatz im Fluchttürschloss
Panikschlösser haben die Eigenschaft sich von der Innenseite der Tür durch drücken des Türgriffs zu entriegeln und zu öffnen. Das Schloss entriegelt ohne, dass der Mitnehmer gedreht wird. Manche Schlösser benötigen einen Antipanikzylinder, da der Mitnehmer bei gewissen Positionen zu einem Blockieren des Schlosses führen kann. Mit dem Schlosshersteller ist zu klären, ob ein AP Zylinder eingesetzt werden muss. Bei dem Einsatz des DM Zylinders in Fluchttürschlösser sind im Vorfeld verschiedene Themen zu klären:
- SVP Schloss oder Nicht SVP Schloss
- Einsatz eines AP Zylinders notwendig, damit ein Blockieren des Schlosses verhindert wird
- Typisches Begehungsverhalten der Tür.
Wird die Tür normalerweise mit einem berechtigten Transponder geöffnet oder durch Drücken des Innendrückers? Der DM Zylinder registriert die Bewegungen des Mitnehmers und schließt über die Drehungen und die Drehrichtung auf den Zustand des Schlosses. Das Zurückfahren des Riegels und somit das Entriegeln der Tür wird nicht registriert. Beim DM.AP2 Zylinder ist die Überwachung des Mitnehmers deaktiviert. Ein manuelles Verriegeln wird nicht überwacht.
HINWEIS
Bei einem Einbau in ein Fluchttürschloss sind immer die Anforderungen aus DIN EN 179 bzw. EN 1125 zu beachten.
Einsatz im SVP Schloss
Ein SVP (Selbst verriegelndes Panik) Schloss lässt sich von Innen durch Drücken der Klinke öffnen und beim Schließen der Tür verriegeln. Somit zeigt der DM Zylinder nicht zuverlässig (gar nicht) die Riegelposition an. Der DM.AP2 überwacht die Riegelposition nicht. Somit lässt sich nur der Öffnungszustand der Tür überwachen. Folgende Konfigurationseinstellung sollte vorgenommen werden.

Da jedoch eine geöffnete Tür keinen Alarm aussendet, sollte noch ein Ereignis (Event) bei der Öffnung der Tür generiert werden. Sobald die Tür geöffnet wird, wird das Ereignis aktiv und eine vordefinierte Aktion wird ausgeführt.