G2 ohne Vernetzung - G2-Protokolle
Wenn Sie eine G2-Schließanlage unvernetzt verwenden, dann sparen Sie beim Anlegen neuer Schließungen oder neuer Identifikationsmedien viel Zeit. Sie müssen mit den G2-Protokollen in diesem Fall nicht mehr Identifikationsmedien und Schließungen programmieren:
Neue Schließung |
|
Neues Identifikationsmedium |
Es entsteht kein weiterer Programmieraufwand in Ihrer Schließanlage. Ihnen steht als Schließanlagenadministrator ein vollständig offenes System zur Verfügung. Sie können bei der Programmierung entscheiden, ob Sie die Berechtigungen auf dem Identifikationsmedium oder in der Schließung speichern - je nachdem, was für Sie komfortabler ist.
Schließungen
Sie können in jeder Schließung bis zu 64000 Identifikationsmedien verwalten, d.h. individuell berechtigen und sperren. Der Programmiervorgang ist prinzipiell mit dem Programmiervorgang der G1-Schließungen identisch. In jeder G2-Schließanlage können bis zu 64000 Schließungen gespeichert und verwaltet werden.
Identifikationsmedien
Sie können in Ihren G2-Schließanlagen in jedem Identifikationsmedium individuell speichern, für welche Schließungen dieses Identifikationsmedium berechtigt ist. Die neuen G2-Transponder können bis zu drei G1-Schließanlagen und vier G2-Schließanlagen speichern und verwalten - somit kann in G2-Schließanlagen der gesamte Schließplan auf dem Transponder gespeichert werden.
Ersatztransponder und Sperr-IDs
Mit der Einführung der LSM 3.0 SP2 können Sie mit Ersatz-Identifikationsmedien auch gleich andere Identifikationsmedien (die beispielsweise gestohlen wurden) sperren. Wenn Sie das Ersatz-Identifikationsmedium programmieren, dann wählen Sie das zu sperrende Identifikationsmedium aus und übertragen eine Sperr-ID auf das Identifikationsmedium. Sobald das Ersatz-Identifikationsmedium an einer Schließung betätigt wird, überträgt das Ersatz-Identifikationsmedium die Sperr-ID an die Schließung und das zu sperrende Identifikationsmedium ist an dieser Schließung nicht mehr berechtigt.
Der Programmierbedarf an den Schließungen bleibt bestehen und wird erst aufgehoben, wenn Sie die Schließungen, an denen das zu sperrende Identifikationsmedium bisher berechtigt war, nachprogrammieren.