Virtuell - System 3060

Eine direkte Vernetzung ("WaveNet") erfordert eine Netzwerkplatine ("LockNode") an jeder zu vernetzenden Schließung und genügend Basisstationen ("RouterNode"), damit alle LockNodes erreicht werden.

Als Alternative steht Ihnen das virtuelle Netzwerk zur Verfügung. Das virtuelle Netzwerk setzt nicht auf Funk zur Datenübertragung, sondern nutzt die Tatsache aus, dass innerhalb einer Schließanlage Benutzer mit beschreibbaren Identmedien unterwegs sind. Die Daten werden an einigen zentralen Stellen ("Gateways") auf die Identmedien geschrieben und im Laufe des Tages von den Benutzern zu allen Schließungen getragen. Gleichzeitig tragen die Benutzer mit ihren Identmedien auch Daten von den Schließungen zu den Gateways.

Die Gateways sind die einzigen Komponenten mit einer direkten Verbindung zur LSM-Datenbank und sind immer auf dem aktuellen Stand. Sie funktionieren quasi als vereinfachtes ausgelagertes Programmiergerät.

Wenn ein Identmedium vorgehalten wird, dann prüft das Gateway, ob:

  • Daten in der Datenbank vorhanden sind, die zur Schließung transportiert werden sollen (z.B. "Sperre Transponder 1").
  • Daten aus der Schließung im Identmedium vorhanden sind, die in die Datenbank geschrieben werden sollen (z.B. "Transponder 1 ist gesperrt").

Sie können sich auch einen Vorrat an Transpondern anlegen. Programmieren Sie einige Transponder und legen sie diese in eine Kiste. Wenn jemand einen Transponder erhalten soll, dann genügt es, demjenigen den Transponder zu geben. Das Gateway erkennt den Transponder und programmiert die in der LSM vergebenen Berechtigungen auf den Transponder.